Next step

Wieder hat dat Andi was geschafft. Heute kam das lang ersehnte #Camperkit (www.camperkit.de ) an.

Was sollen wir sagen? Mega! Schnell zusammengebaut, super stabil und eine top Grundlage für die Matratze.

Nun geht’s an den weiteren Aufbau des Unterbaus.

Der Fuhrpark wächst

Willkommen Brownie!

Da man nur schwer eine Gemahlin zum Campen mit beschränkter Ausstattung bewegen kann, muss der Fuhrpark nun um einen Boliden erweitert werden.

Neien, schwierig ist es eigentlich nicht, gerade nicht bei dieser Gemahlin, aber leicht ist es auch nicht.

Während bei den Rallies ja der Weg, bzw. das Fahren mit einem klassischen Boliden das Ziel darstellt, ist es im Urlaub ja ein anderer Schnack. Daher mal ein etwas anderer Ansatz. Kein Luxus, sondern eher ein spartanischer Zelt-Ersatz. Man ist ja keine zwanzig mehr.

Wichtig ist natüüüürlich eine Lichterkette.

Dat Andi versteht in dem Wort das „Licht“ nicht, aber sei es drum.

Nun geht es an die Umrüstung. Viel Geld. Viel Freude. Viele Ideen.

Das Projekt Weekender begins…

Kalt im Norden

Während der Süden über Cabriotaugliches Wetter frohlockt, müssen wir uns am ersten April noch geschlossen geben.

Heute trug uns der Schorsch nach Heiligenhafen. Hier hat man auf den Weg zum Graswerder ein Recht hübsches Hafenendemble hingezimmert. Recht nett. Der Altbestand ist eher mittelmäßig. Es steht wunderhübscher Altbau neben Siebziger Jahre Schrott.

Wegen Covid 19 ist wenig los und man kann nirgends verweilen. Ist aber auch echt zu kalt.

Also Fischbrötchen auf die Flosse. Recht guter Stoff, aber ein Löffelchen Remoulade hätte es geiler gemacht. Gute drei auf der Niendorf Hafen Skala.

Dann ging es zurück nach Timmendorf ins Warme. Tee kochen, Buch lesen und hoffentlich die letzten Wintertage genießen.

Ab in die Klinik

Eigentlich wollte Dat Andi mal wieder ausgiebig die Schraubenschlüssel schreiben und den Schorsch das Klappern abgewöhnen.

Leider macht COVID auch vor Selbsthilfe Werkstätten nicht Halt. Die Beschränkungen für Hamburg hindern also dat Andi an der Schrauberfreude.

Urlaub war eingereicht, alles schön, aber die Werkstatt ist gesperrt.

Also kurzerhand einen Termin beim Autohaus Tiedemann einen Termin gemacht und den Schorsch in die Klinik verbracht. Geld ist ein Tauschmittel… warum muss das immer wieder bewiesen werden?

Glückstadt

Da hatte die Gemahlin doch eine fulminante Idee. Schönes Wetter und mit dem Schorsch eine Landpartie.

Gesagt, getan, gefreut, genossen…. bis zum Kopfsteinpflaster von Glückstadt.

Das Geräusch an der Vorderachse; nennen wir es Geklöter, wurde bedrohlich.

Wir haben uns dann auf den Rückweg gemacht und sind dann erst mal beim Reitstall gestrandet. Mal sehen, ob und der Schorsch noch sicher nach Hause bringt. Dat Andi ist guter Hoffnung, aber besorgt um den alten Herrn.

Lockdown mood

Nach gefühlt einem Jahr mit den Beschränkungen aufgrund dieses doofen Virus spürt das Team langsam die ersten Entzugserscheinungen.

Keine Rally, keine Ausfahrten und nicht mal ein Treffen an der #Oldtimertankstelle. Nix. Nada. Einzig die Skype Gespräche mit ähnlich leidenden Genossen.

Die Selbsthilfe Werkstatt darf keinen Einlass gewähren und so muss der Schorsch mit kleinen Wehwehchen ausharren. In der Kälte. Im Dunkeln,

Da ist es kein Wunder, dass die Pumpe etwas schwächelt und der Schorsch nicht starten mag. Der defibrillator ermöglicht zwar gelegentliche Bewegungsfahrten, jedoch rumpelt und zuckelt es an der Vorderachse. Und bei Minusgraden und einer geschlossenen Selbsthilfewerkstatt gibt es wenig Aussicht auf Besserung. Vielleicht gibt es auch stille Verbraucher, aber das kann erst nach Beendigung der Beschränkungen gecheckt werden.

Ferndale

Der Tag begann mit Starkregen, welcher mittags noch durch etwas Thunderstorm etwas die Stimmung drückte. Das heutige Highlight war der Ort Ferndale. Nach etlichen gigantischen Bäumen und einem traumhaften Wald sind wir heute zum Lunch nach Ferndale gefahren.

Dieser Ort wurde originalgetreu wieder hergestellt und ist bezaubernd kitschig. Im einzigen geöffneten Restaurant gab es grandiose Pizza. Anschließend ein kleiner Shopping Ausflug ins örtliche Kaufhaus mit Ausstellung, wie die Geschäfte damals ausgesehen haben. Sehr interessant und liebevoll gemacht.

Den Abschluss machte ein niedliches Cafe mit angeschlossener Kajak Werkstatt nach Eskimo Vorbild. Die nette Baristress bereitete den Kaffee noch komplett mit Liebe und geübter Hand zu. Ein absoluter Traum!

Kurz vor Einbruch der Dämmerung ergatterten wir noch einen tollen Campground direkt am Fluss.

Ein sehr gelungener Tag.

Big Trees

Nach einer Nacht auf dem sehr schön gelegenen Fly Caster Campground (Irgendwie ein Männerding) sind wir nach mittlerweile 4.426 km oder 2.773 Miles am Redwood angekommen.

Zu allererst sind wir mal schon durch den Wald gefahren und hatten einem atemberaubenden kurzen walk und haben die ersten riesigen Bäume gesehen. Unglaublich!

Erst im Visitor Center wurde uns mitgeteilt, dass man dort mit einem RV gar nicht durchkommt! (Wir haben nicht mitgeteilt, dass das doch geht 🙂 ) war spannend und wunderschön.

Im Anschluss weiter nach Crescent City und erst einmal Lunch in einem sehr skurrilen italienischen Restaurant. Musik aus den 30ern, keine Pizza (coming soon), aber lecker Lobster Roll. Jummy!

Dann noch an den Strand!

Und der Tag ist wieder komplett gelungen.

Leider trübt der Campground etwas die Tagesbilanz, aber es hätte uns schlechter treffen können.

Das Krater Loch

Was für ein gelungener Tag. Wie immer um 9:15am los und etliche Miles durch die Steppe. Mancher würde Wüste sagen, aber anyway….

Pippipause an einem originalen Diner mit lecker Kaffee und Geschenken für zuhause. Super!

Und sag endlich am heiß ersehnten Crater Lake. Was für ein Anblick! Gut, dass wir uns nicht aufgrund der Fahrt dazu hinreißen ließen, den Spot auszulassen.

Keine Chinesen, kaum Leute, alles top! Die Damen sind fein zum Watchman rauf und Dat Andi schön ein Nickerchen. (Schnief schnief)

Im Anschluss haben wir uns noch wunderbar verfahren und lebende Steaks grasen sehen…

Hungrig haben wir dann eigentlich den Campground erreicht, waren aber auf dem falschen :-). Also zu Steve gefahren und einen Platz direkt am Fluss bekommen.

Perfekt! Salat zum Abendessen und nun ab in die Falle.

Anreise crater lake

Da wir es gestern lediglich bis Pocatello geschafft hatten, liegen nun noch 1.334 km bis zum crater lake vor uns.

Ergo mindestens zwei komplette Fahr-Tage.

Wie begannen heute nach einem feinen Frühstück mit dem Ziel Burns Oregon.

Nach stundenlanger Fahrt durch die Ödnis auf der interstate 84 kamen wir hungrig im Ort Parma an.

Der Name des Ortes versprach wunderbare kulinarische Genüsse! Und so war es auch. Wunderbare Burger und Fries!

Weiter ging es entlang der Route 20 bis zu einem Zwischenhalt am Fluss.

Bei Kerstin’s Fahrstil hat es wieder einmal den Feuermelder aus der Verankerung gerissen.

Kurz die Füße ins Wasser und weiter nach Burns durch die Hitze Oregons.

Zum Glück haben die lucky guys wieder den letzten freien Platz in Burns bekommen.

Lost Diner

Am Ende einer langen Fahrt durch menschenverlassene Täler drückte die Blase und wir machten Halt an einem skurrilen Diner.

Hier ist die Zeit steckengeblieben.

Reit- und Reisetag

Heute ging es früh aus den Federn und nach einem schnellen Kaffee auf die Piste.

Zum Sonnenaufgang hat der Yellowstone einen ganz besonderen Reiz. Traumhaft!

Dann noch rasch durch den Teton National Park, der uns in den Morgenstunden mit atemberaubenden Wolkenspielen an den schneebedeckten hängen begeisterte. Leider hatten wir keine Zeit um hier zu verweilen. Ziel war der Ort Victor in Idaho auf der Moose Creek Ranch wo ein Ausritt für die Damen gebucht war.

Während die Damen einen dreistündigen Und beglückenden Austritt genießen, kümmert sich Dat Andi um den Einkauf im örtlichen Kaufladen. Der war toll. Viel frisches Obst und Gemüse, tolles Fleisch und toller Fisch. Dat Andi freundete sich mit der Verkäuferin an, die derlei Grosseinkäufe sichtlich nicht gewohnt war. Die meisten Kunden kauften eine Flasche Cola, ein Stück Kuchen und ein Sandwich. Dat Andi zwei volle Körbe gesundes Zeugs, Vollkornbrot (wirklich) und 3 Gallonen Wasser. Der Gesichtsausdruck war sehr lustig und der Kommentar : „o, realy a good choice“

Dat Andi holte zwei entspannte Reiterinnen auf der Ranch ab und weiter ging es nach Pucatello, wo wir nach c.a. 3 stündiger Fahrt durch unendliche Weiten Idahos ankamen und erst mal mit einem Bierchen auf den gelungenen Tag anstiessen.

Flüsse Seen und Wasserfälle

Heute haben wir uns den Osten des Nationalparks angesehen.

Morgens bei atemberaubendem Sonnenschein noch die Mamooth Terrassen und dann den lower und upper Wasserfall.

Mit einem Blick durchs Tal ist der Blick unglaublich. Der Anstieg zurück zum Parkplatz ist jedoch kein Zuckerschlecken. Immerhin hat es Dat Andi mit dem Bronchien wegen der kalten Nächte und auf 2.700m sind 800 feet drop halt 240 Höhenmeter.

Day of springs

The hole day we walked thru basins and a landscape full of hot springs.

The „Old Faithful“ seems to be old. Gysir is having lots more power!

But the nature ja very impressing.

The night we stayed at Norris having a mich better campfire.

Ein langer Reisetag

Wie immer sind wir gegen 9:00 Uhr Ortszeit auf blackwell Island losgekommen. Der Plan war den Yellowstone Nationalpark zu erreichen. Hierzu fehlten uns nur 804km/500 Miles. Ein langer Ritt durch gefühlt ganz Montana.

Die Strecke erinnerte etwas an die Strecke nach Berlin. Viel Landschaft, teilweise sehr imposant, aber Interstate fahren ist boring.

Jedenfalls war das Ziel erreicht, weil wir kurz vorm Eingang zum National Park stehen.

Auf einer kleinen aber sehr sauberen campsite, bei Justin.

Morgen geht es dann in den NP und wir hoffen einen Platz im Nationalpark für Bob zu bekommen und vielleicht mal einen Tag Bob stehen lassen zu können.

Und auch wenn Dat Andi das besser nicht sagen sollte, oder auch nicht würde, aber er wurde morgen gerne etwas hiken.

Interstate 90

It is boooooring. 400 Miles thru Montana. As Dianne and Marvin said: „There is nothing“.

Später stellte sich uns Montana so vor, wie Dat Andi sich diesen Landstrich vorgestellt hat. Weite Sicht, Steppe und schroffe Felsen. In Butte konnten wir sehen, wie ein ganzer Berg abgetragen wird, um an das Kupfer zu kommen. Strange!

Dat Andi halt Berge sowieso für überflüssig, da sie die Sicht nehmen. Er findet es gut, dass die Amerikaner die in Montana einfach abtragen, um mehr sehen zu können 🙂