Da man nur schwer eine Gemahlin zum Campen mit beschränkter Ausstattung bewegen kann, muss der Fuhrpark nun um einen Boliden erweitert werden.
Neien, schwierig ist es eigentlich nicht, gerade nicht bei dieser Gemahlin, aber leicht ist es auch nicht.
Während bei den Rallies ja der Weg, bzw. das Fahren mit einem klassischen Boliden das Ziel darstellt, ist es im Urlaub ja ein anderer Schnack. Daher mal ein etwas anderer Ansatz. Kein Luxus, sondern eher ein spartanischer Zelt-Ersatz. Man ist ja keine zwanzig mehr.
Wichtig ist natüüüürlich eine Lichterkette.
Dat Andi versteht in dem Wort das „Licht“ nicht, aber sei es drum.
Nun geht es an die Umrüstung. Viel Geld. Viel Freude. Viele Ideen.
Während der Süden über Cabriotaugliches Wetter frohlockt, müssen wir uns am ersten April noch geschlossen geben.
Heute trug uns der Schorsch nach Heiligenhafen. Hier hat man auf den Weg zum Graswerder ein Recht hübsches Hafenendemble hingezimmert. Recht nett. Der Altbestand ist eher mittelmäßig. Es steht wunderhübscher Altbau neben Siebziger Jahre Schrott.
Wegen Covid 19 ist wenig los und man kann nirgends verweilen. Ist aber auch echt zu kalt.
Also Fischbrötchen auf die Flosse. Recht guter Stoff, aber ein Löffelchen Remoulade hätte es geiler gemacht. Gute drei auf der Niendorf Hafen Skala.
Dann ging es zurück nach Timmendorf ins Warme. Tee kochen, Buch lesen und hoffentlich die letzten Wintertage genießen.
Eigentlich wollte Dat Andi mal wieder ausgiebig die Schraubenschlüssel schreiben und den Schorsch das Klappern abgewöhnen.
Leider macht COVID auch vor Selbsthilfe Werkstätten nicht Halt. Die Beschränkungen für Hamburg hindern also dat Andi an der Schrauberfreude.
Urlaub war eingereicht, alles schön, aber die Werkstatt ist gesperrt.
Also kurzerhand einen Termin beim Autohaus Tiedemann einen Termin gemacht und den Schorsch in die Klinik verbracht. Geld ist ein Tauschmittel… warum muss das immer wieder bewiesen werden?
Da hatte die Gemahlin doch eine fulminante Idee. Schönes Wetter und mit dem Schorsch eine Landpartie.
Gesagt, getan, gefreut, genossen…. bis zum Kopfsteinpflaster von Glückstadt.
Das Geräusch an der Vorderachse; nennen wir es Geklöter, wurde bedrohlich.
Wir haben uns dann auf den Rückweg gemacht und sind dann erst mal beim Reitstall gestrandet. Mal sehen, ob und der Schorsch noch sicher nach Hause bringt. Dat Andi ist guter Hoffnung, aber besorgt um den alten Herrn.
Nach gefühlt einem Jahr mit den Beschränkungen aufgrund dieses doofen Virus spürt das Team langsam die ersten Entzugserscheinungen.
Keine Rally, keine Ausfahrten und nicht mal ein Treffen an der #Oldtimertankstelle. Nix. Nada. Einzig die Skype Gespräche mit ähnlich leidenden Genossen.
Die Selbsthilfe Werkstatt darf keinen Einlass gewähren und so muss der Schorsch mit kleinen Wehwehchen ausharren. In der Kälte. Im Dunkeln,
Da ist es kein Wunder, dass die Pumpe etwas schwächelt und der Schorsch nicht starten mag. Der defibrillator ermöglicht zwar gelegentliche Bewegungsfahrten, jedoch rumpelt und zuckelt es an der Vorderachse. Und bei Minusgraden und einer geschlossenen Selbsthilfewerkstatt gibt es wenig Aussicht auf Besserung. Vielleicht gibt es auch stille Verbraucher, aber das kann erst nach Beendigung der Beschränkungen gecheckt werden.
Weil Dat Andi das Rally Fahren in 2020 so vermisst, hat er in Erinnerung an die Knights of the Island (http://knights.superlative-adventure.com/) 2019 heute mal Scones gebacken.
Die Verköstigung bei der Tour war besser, als erwartet. Das Team hat überraschenderweise unterwegs recht passable Nahrungsmittel zu sich nehmen können.
Gern erinnern wir uns an die kleine Bäckerei in Bristol. Tolles Ambiente und lecker hangesmachtes Backwerk! Das hätten wir nicht erwartet. In Stonehenge gab es Spaghetti mit grünem Spargel und Parmesan. Auch, wenn eir selbst gekocht hatten, gab es wenigstens frische Zutaten auf der Insel.
Ein weiteres Highlight war das Essen im „Applecross Inn“ (https://www.applecrossinn.co.uk/). Erst wunderbare Passstrassen für den Schorsch und dann kommt man an diesen wunderbaren Fleck auf Erden und dann gibt es lecker Schmackofatz. War der Kracher! Und zum krönenden Abschluss gab es noch den schönsten Sonnenuntergang der ganzen Reise. Oh what a day!
In dem kleinen Cottage, wo wir den Rot-Kreuz-Laden geplündert hatten, gab es ebenso superduper Scones und es war auch großartig! Die Cream war jedoch retorte und doof. Schade, ansonsten wäre es perfekt gewesen.
Und dann kamen aber schon die allerallerbesten Scones EVER! NAch einer Nacht auf der Pferdekoppel erhielten wir den Tipp für dieses wunderbare Land-Cafe. Real British Tea and scones. Lovely!
Noch zu erwähnen ist das „Tandoori Heaven“ in Stonehaven. Es hat uns auch zu später Stunde den Bauch mit wohliger Wärme versorgt, bevor wir nach einem langen Tag voller Abenteuer in die Schlafsäcke geplumpst sind.
Aber wo Licht ist, ist auch Schatten! Irgendwo im Nirgendwo (gut, dass der Körper sehr schnell vergessen kann!) haben wir an einem Regentag auch schlechtes Essen bekommen. Nach den Stücken von Irgendwas zwischen Lasagne und Fettkuchen (ich glaube die hießen vegetable scones), war DAT ANDI für den Tag satt und vor allen Dingen bedient!
Aber das allerallerschlechteste muss auch noch erwähnt werden: Frühstück im Hafen von Aberdeen. Hier wurden wir schnell auf den angelsächsischen Boden der Tatsachen geworfen! Tee in Pappbechern, scrambled eggs auf Papptellern mit Plastikbesteck un Einmalverpackung. Da war unser ökologischer Fussabdruck endgültig den Bach runter…
Wir müssten mal raus und in Italien dem Regen entfliehen.
Sachen gepackt und aufgrund Corona mal den klassischen 50 er Jahre Trip nach Bella Italia gewagt. Knieschnittchen, Salami und los.
Am Brenner schüttete es Hunde und Katzen. Daher weiter, bis die Sonne lacht. Dies geschah dann in Venedig. Also Zelt aufbauen und am nächsten Tag diese wunderschöne Stadt ansehen. Toll! Vor allen Dingen, weil wir fast alleine waren.
Nach zwei Tagen ging es dann doch in die Natur. Am Lago d’Iseo fangen wir einen netten, kleinen Camping Spot direkt am Lago. Wunderbar!
Sonne, warm und leckeres Essen.
Morgen wieder Knieschnittchen und zurück. Toll war es. Auch wenn Corona immer ein leichtes schlechtes Gewissen macht. Aber Venedig wird nie wieder so entspannt sein.
Es war mal wieder soweit. Lang genug hatte Dat Andi es herausgeschoben.
Aufgrund COVID-19 sind die Öffnungszeiten der Selbsthilfe Werkstatt nicht gerade arbeitnehmertauglich.
Schorsch glänzte durch eine Mängelfreiheit. Also Öl gewechselt, Filter neu und hier und da ein wenig sauber geputzt. Feddich is!
Kofferraum entleert
Also blieb noch Zeit sich um unwichtige Drive zu kümmern. Das Kofferraum Bodenblech musste ganz dringend geprüft werden. Genauso wie das Tilgergewicht für die Verdeckklappe.
Außerdem gab es noch den Versuch die störrische Zentralverrieglung durch einen neuen Kabelstrang in den Griff zu bekommen. Leider eine Fehleinschätzung. Aber zumindest ist die stümperhafte Instandsetzung des Vorbesitzers beseitigt. Man wundert sich manchmal…
Died Kabelführung fehlt rechts und konnte aber direkt von einem aus der Fratzebuch Gruppe über einen 3D Drucker nachgefertigt werden. Kommt also neu.
Nun hat der Schorsch zwar noch ein paar Wehwehchen, aber nichts Spassverhinderndes. Und dafür ist ja ein Hobby da. Nicht auszudenken, wenn nichts mehr zu tun wäre.
Hach war fast eine feine Tour. Morgens hat Dat Andi Schorsch geweckt, Dach aufgerissen und ab dafür. Mit gurgelndem 5-Ender ab an die See.
Room with a view
Was soll Dat Andi schon sagen… geile Tour und Schorsch hat es bravorös gemeistert. Keine rumgezicke, kein Murren, nüscht! Einfach nur gepflegtes cruisen und die Sonne genießen.
Da hat sich der Schorsch die Inspektion und einige Kleinkram Instandsetzungen redlich verdient.
Inspektion
Viel war nicht zu machen. Mal eine Bluterneuerung mit Filter und überall mal in die Ecken schauen. Naja, bei dem alten Mann hat Dat Andi schon die ein und andere Kleinigkeit entdeckt, aber alles im Rahmen.
Da ja die Zentrale Schließung irgendwie nach dem Mond geht, also manchaml geht der Kofferraum auf, dann wieder nicht, die Beifahrertür macht hierbei sowieso was sie will und so weiter, dachte Dat Andi mal „bevor ich hier einige Stunden messe, mache ich einfach mal den Kabelbaum der heckklappe neu“. Leider blöd, da erfolglos.
Aber immerhin hatte der Vorbesitzer den schon mal semi-Professionell neu gemacht, und daher war die Kleinreparatur nicht ganz unnütz.
Auf jeden Fall war der Werkstatt-Aufenthalt ein wenig Qulity Time für die beiden alten Recken.
Heute mal das super Wetter genutzt, um ein Fischbrötchen zu schnabbulieren.
Da der Weser Elbe Trupp mal wieder auf Fischbrötchen Tour möchte, ist DAT ANDI nach Laboe gescoutet. Um Fischbrötchen zu testen und die Location auszuspähen. Gibt es genügend Parkplätze für 7 Cabrios? Was ist der schönste Weg und gibt es für die tiefergelegten Style-Cabs keine gefährlichen Huckel?
Holsteinische Schweiz
Zwar konnte die geplante Strecke nicht geprüft werden, weil DAT ANDI schon in Timmendorf weilte, aber es war eine tolle Tour. Quer durch die Holsteinishce Schweiz, bei bestem Wetter und allerbester Musikuntermalung.
In Laboe angekommen gab es leider eine unfreuliche Überraschung. Wegen der Corona Beschränklungen für Schleswig-Holstein sind sämtliche Parkplätze abgeriegelt und es war fast alles geschlossen. Und wenn man sein geliebtes Cab nicht abstellen kann, gibts auch keine Fischbrötchen.
Also haben sich Schorsch und DAT ANDI wieder nach Timmendorf aufgemacht. Mal sehen, ob es in Niendorf am Hafen auch so touristen-unfreundlich ist.
Der Rückweg war ebenso toll, wie die Hinfahrt nach Laboe. Irgendwie scheint es überall in Schleswig-Holstein schön zum Cabrio fahren zu sein. Daher traf DAT ANDI ständig ebenbürtige Offen-Junkies 🙂 Sogar ein weiteres Audi Cabrio.
In Niendorf/Ostsee war alles anders. Zum einen einen PArkplatz direktissimo am zauberhaften Hafen, zum anderen viele gut gelaunte Tagestouristen und superwichtig: DAS LECKERSTE FISCHBRÖTCHEN EVER!
Leicht warmes Brötchen, frisch von zauberhaften Damen belegt und lecker MAtjes mit Zwiebeln und Gurke. Fischbrötchen-Himmel würd ich sagen!
Niendorfer Matjes
Also wird die Fischbrötchen Tour kurzerhand nach Niendorf/Ostsee umgeplant. Hier sind die Leute offen für Gäste, das Fischbrötchen saulecker und Parkplätze.
Wir können Hamburg nicht mal verlassen, weil man schon an der Grenze zu Schleswig Holstein nahezu gesteinigt wird, wenn man von der Polizei nicht bestraft worden ist.
Sonst wären wir sicherlich schon das ein oder andere Mal an die Küsten gefahren und hätten mit dem Schorsch etwas Zeit verbracht.
Es beschränkt sich derzeit auf Bewegungsfahrten in Hamburg und mal zur Fischfarm nach Bienenbüttel. Da wird der Schorsch nicht warm und Dat Andi nur geringfügig auf seine Kosten.
Auch die Rally Kollegen sind genervt. Immerhin wurde alles (bis auf die Euro 5000 für 2020) abgesagt. Und da Dat Andi nun enorm auf Entzug ist, wurde die Idee gebohren, an der einzigen Rally von SAC, die noch nicht abgesagt ist, teilzunehmen. Die Winter BSC kommt ja für den Schorsch nicht in Frage.
Wir werden mal die Eckdaten prüfen und dann sehen, ob es in 2020 noch Chancen gibt, ein wenig vor die Tür zu kommen und einen Ausgleich für die Ausgangsbeschränkungen zu erhalten.
Bisher sieht es aber nach einem echten Abenteuer aus. Die Italiener sind nicht gut auf die Deutschen zu sprechen, die Spanier lassen bisher keinen ins Land und in Frankreich trifft nach unserer Kenntnis beides zu. Vielleicht müssen wir im Tiefflug durch die Länder huschen.
Der Tag begann mit Starkregen, welcher mittags noch durch etwas Thunderstorm etwas die Stimmung drückte. Das heutige Highlight war der Ort Ferndale. Nach etlichen gigantischen Bäumen und einem traumhaften Wald sind wir heute zum Lunch nach Ferndale gefahren.
Dieser Ort wurde originalgetreu wieder hergestellt und ist bezaubernd kitschig. Im einzigen geöffneten Restaurant gab es grandiose Pizza. Anschließend ein kleiner Shopping Ausflug ins örtliche Kaufhaus mit Ausstellung, wie die Geschäfte damals ausgesehen haben. Sehr interessant und liebevoll gemacht.
Den Abschluss machte ein niedliches Cafe mit angeschlossener Kajak Werkstatt nach Eskimo Vorbild. Die nette Baristress bereitete den Kaffee noch komplett mit Liebe und geübter Hand zu. Ein absoluter Traum!
Kurz vor Einbruch der Dämmerung ergatterten wir noch einen tollen Campground direkt am Fluss.
Nach einer Nacht auf dem sehr schön gelegenen Fly Caster Campground (Irgendwie ein Männerding) sind wir nach mittlerweile 4.426 km oder 2.773 Miles am Redwood angekommen.
Zu allererst sind wir mal schon durch den Wald gefahren und hatten einem atemberaubenden kurzen walk und haben die ersten riesigen Bäume gesehen. Unglaublich!
Erst im Visitor Center wurde uns mitgeteilt, dass man dort mit einem RV gar nicht durchkommt! (Wir haben nicht mitgeteilt, dass das doch geht 🙂 ) war spannend und wunderschön.
Im Anschluss weiter nach Crescent City und erst einmal Lunch in einem sehr skurrilen italienischen Restaurant. Musik aus den 30ern, keine Pizza (coming soon), aber lecker Lobster Roll. Jummy!
Dann noch an den Strand!
Und der Tag ist wieder komplett gelungen.
Leider trübt der Campground etwas die Tagesbilanz, aber es hätte uns schlechter treffen können.
Was für ein gelungener Tag. Wie immer um 9:15am los und etliche Miles durch die Steppe. Mancher würde Wüste sagen, aber anyway….
Pippipause an einem originalen Diner mit lecker Kaffee und Geschenken für zuhause. Super!
Und sag endlich am heiß ersehnten Crater Lake. Was für ein Anblick! Gut, dass wir uns nicht aufgrund der Fahrt dazu hinreißen ließen, den Spot auszulassen.
Keine Chinesen, kaum Leute, alles top! Die Damen sind fein zum Watchman rauf und Dat Andi schön ein Nickerchen. (Schnief schnief)
Im Anschluss haben wir uns noch wunderbar verfahren und lebende Steaks grasen sehen…
Hungrig haben wir dann eigentlich den Campground erreicht, waren aber auf dem falschen :-). Also zu Steve gefahren und einen Platz direkt am Fluss bekommen.
Perfekt! Salat zum Abendessen und nun ab in die Falle.