Und los geht die wilde Fahrt.

Schon beim verlassen von Coyhaique, also nach der ersten Kurve, unglaubliche Panoramen.

Dies setzt sich hinter jeder Kurve fort. Abgefahren…

Und dann begann auch schon der Schotter. Kein normaler Schotter, grober dicker und irgendwie rutschiger Schotter auf einer rechts direkt abfallenden Piste. Dat Andi war im Fahrer-Himmel. Schön mit dem Pöppes ins Auto fühlen und um die Kurven (reichlich) sliden.

Der Gemahlin gefiel es nicht so gut. Die Rallye Anweisungen vom Beifahrersitz hätten sicher nicht zu einem Sieg geführt.

Da die Reisegruppe zwar zeitig aufgebrochen war, um eine vierstündige Vollsperrung der Carretera rechtzeitig zu durchfahren, wurde dieses Ziel zum Glück um 14 Minuten verfehlt.

Man ist daher für einige Stunden Mittagspause in Puerto Murta gestrandet. Was für ein Blick auf den See:

Es gibt schlechtere Orte an denen man stranden kann. Ein absoluter Traum.

Als die Sperrung beendet worden war (es gab einige Sprengungen) ging die wilde Fahrt weiter über Stock und Stein. Wirklich abenteuerlich.

Nun sind wir endlich im gefühlten nirgendwo. Schlechtes WLAN, mit Englisch kommt man hier keinen Zentimeter weit und irgendwie ist das Spanisch anders und schlecht zu verstehen. Womöglich das Bayern von Chile.

Wie haben in Puerto Rio Tranquilo festgemacht und das Habitat eingerichtet. Der Camping Platz hat fließend kaltes Wasser. Fertig 🙂

Aber wir haben alles dabei und haben fein selbst gekocht. Willkommen im off.

Beim Kochen noch ein Plausch mit einer Straßenbekanntschsft aus Zimbabwe und aus der Schweiz. Man kennt sich, wenn man den gleichen Staub gefressen hat 😉

Noch fix die Tour für morgen gebucht und ab in die Heia. Morgen geht’s früh aufs Boot und wir erwarten lecker neue Eindrücke.