Ausschlafen. Luft bekommen. Passt. Semi Hostel, aber wenigstens keine Franzosen mit Jetlag.

Hausröstung -lecker

Aber dat Andi vermisst das wirklich nette Aji Verde und die Sonne.

Hier ist es halt anders, kalt (oder wie man in Hamburg sagt: frisch) der Regen ist auch schon da. Aber weniger als erwartet, und als Wahlhamburger ist man das Wetter gewohnt.

Eine Business Idee mit Alleinstellungsmerkmal ist auch schon da: ein Waschsalon in Coyhaique! Man muss hier die Wäsche waschen lassen. Für einen wohlerzogenen Mitteleuropäer eine neue, aber positiv wahrgenommene Erfahrung. Vermutlich wird es jedoch reichlich zahlende Touristen geben, die ihre Stinkemaukensocken lieber keinem Dienstleistenden anvertrauen wollen. – wir werden reich! 🙂

Da sich die Reisenden noch nicht sicher waren, ob man aufgrund der Wetterlage von den Planungen abweichend nicht Richtung Norden reisen sollte, wurde der örtliche Tourist Informationist mit allerlei Fragen gelöchert.

Zur Beantwortung gab es zu jeder Frage einen QR Code und zahlreiche und hilfreiche Infos. Wetter, Fähre nach Chile Chico, Karten für jedes Dorf und vieles mehr. Die wichtigste Info war jedoch, dass der Süden besseres Wetter habe und das Wetter ab der Küste generell schlechter sei. UND: Morgen früh los Richtung Süden, da die Straße ab 13 Uhr komplett gesperrt wird.

Also keine Wanderung hier, sondern früh auf Strecke.

Morgen dann das erste Mal zelten- yeeeeha! Arschkalt, Regenwahrscheinlichkeit zu hoch, aber Dat Andi freut sich drauf. (Mal sehen wie lange)

Und dann stehen schon die Marmorhöhlen und der erste Gletscher auf dem Plan.

Whatever it is…

Dafür wurden heute auch schon, wie es sich für Eroberer neuer Welten gehört, Vorräte gehortet und das Expeditionsmuli „Tucson“ ausstaffiert.

Weltbester Pisco Sour

Nach all den Strapazen wurden bei Mama Gaucha noch der ein oder andere Pisco Sour verhaftet und wieder einmal hervorragendes Essen verköstigt. – der Laden ist echt ein Erlebnis.

Müde und voller Vorfreude geht es ab in die Falle.