Man muss bei einem solchen Abenteuer immer flexibel bleiben.
Am gestrigen Abend machte die Reisegruppe something normal…tourimässig. Naja. Die Atacama ist berühmt für den Sternenhimmel und von daher eine Pflichtveranstaltung sich ebensolchen anzusehen und erläutern zu lassen. Gab auch etwas zu snacken und ein Gläschen Wein. Arschkalt, kompetente Erläuterungen mit gutem Equipment und sehr laute französische Teilnehmer innen.
Es gab aber tolle Erinnerungsbilder. Ergo 50/50 gut.
Nach Ausschlafen und Frühstück war der Plan dass #valledelaluna zu erobern. Ticket online erworben (komplex, aber funktioniert) Eingabe sämtlicher persönlicher Informationen, Kontostand, Schuhgröße, Anzahl der Lebenspartner… das übliche halt für eine Eintrittskarte… und nach 30 Minuten das Ticket in der Tasche (heute Wallet)
Kurzer Zug durch die Gemeinde zum Erwerb von Expeditions-Futter, packen als würden wir den Kilimandscharo besteigen, und los.

Wie an den Fahnen unschwer zu erkennen gab es Böen mit 58 km/h. Fahrer hatte man vorsichtshalber 50% der Spots geschlossen und hat uns auf morgen früh vertröstet.
Und nun? Halber Tach vakant…
Da es hier reichlich zu entdecken gibt stellte sich nur die Frage der Himmelsrichtung.
Da wir so viel Gefallen an der Baustelle Richtung Norden gefunden hatten, entschieden wir uns für die Regenbogenschlucht und stellten uns in den Stau…
Nach der Baustelle rechts und das Herz eines Roadtrip-Enthusiasten pocht…

Unglaubliche Wege, Panoramen und der Weg ist das Ziel.
„Hier“ kam es lautstark von der Beifahrenden. der Rest just in pictures…









Auf 3.300m hatte man anscheinend was alles ausgebuddelt und enorm liebevoll präsentiert. Mit den erlernten Spanisch Kenntnissen konnte sich die Reisegesellschaft recht passabel verständigen.
Man hat so tolle Sachen gesehen und hatte das Gefühl der erste Gast zu sein. Alles irgendwie so ohne Insta-Point und unberührt. Es gab nicht einmal Schuhabdrücke.

Nach 3 km auf dieser Höhe wurde es Dat Andi etwas blümerant, aber der tapfer Recke rettete sich zu den wartenden Espanadas.
Es warteten nicht nur die wirklich hinreißenden hoodwardens sondern auch ein paar Guanacos und u n g l a u b l i c h e Ausblicke.
Den Abend ließen die Herrschaften bei neuen Planungen im Hostel ausklingen. Es bleibt spannend…



















