Das war ein Ankommen!
Vom Flughafen fährt man eigentlich die erste rechts und dann schnurgerade Richtung SO. Nach ein paar Kilometern durch die Ebene mit Geröll und störenderweise sehr viel Müll, bieten sich plötzlich UNGLAUBLICHE Panoramen. Man konnte sich gar nicht sattsehen.

Und weit und bereit (abgesehen vor und hinter dem Auto) kein Mensch, kein Haus…nix.
Und ein unglaublich blauer, weiter, grellheller Himmel. Dagegen verblassen die Weiten der amerikanischen Steppe. Vor allem weil die Luft so klar ist. Die Reisegruppe konnte sich jedoch ausführlich über den starken Wind und die wider Erwarten niedrigen Temperaturen aber SOWASVONAUFREGEN! (irgendwas ist ja immer)
Und dann diese Baustellen…ist ja wie in Hamburg!

Nach ungefähr einer Stunde erreichen wir dann San Pedro de Atacama. So etwas hat Dat Andi noch nie erlebt.
Wie in den besten Western staubige Straßen, flache Lehmhäuser und staubige Menschen. Kleine Türen mit unzähligen, bunten Werbeträger-Tafeln bieten allerlei Essen, Trinken und Zeugs feil. Sehr geil.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir unsere Herberge, das Hostel Aji Verde (grüne Chili). Christian (kein Scherz), ein netter junger Mann aus Brasilien weist uns ein und zeigt uns unsere Kemenate (hier sehr treffend).

Wie fühlen uns wohl und erfreuen uns erneut des Hostel-Lebens. Überall brabbeln die Leute in diversen Sprachen und wir haben Glück, dass wir die einzigen deutschen sind.
Da wir noch in die kalte Nacht hinaus mussten, mussten die Wintersachen aus den Tiefen diverser Gepäckstücke hervorgeholt werden. Sie waren selbstverständlich immer ganz unten…
Daher sieht es nun wohnlich in der Kammer aus.

Kurz noch zum Essen und dann auf den Sternengucker Bus warten.



















